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Hochschule Deggendorf

Profil

Überschaubarkeit und ein klares Profil ist die Stärke der jungen Hochschule im Südosten, die im letzten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) einen Spitzenplatz für praxisnahe Ausbildung in vier Studiengängen belegte: Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik sowie Betriebswirtschaft. Lehre und Studium sind das eine Standbein, Forschung und Entwicklung das andere. In der anwendungsorientierten Forschung werden wissenschaftliche Erkenntnisse zu neuen marktfähigen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt. Die Vielzahl der Studiengänge entspricht der Vielfalt der Forschungsthemen.
Im Bereich Elektromobilität ist die Hochschule Deggendorf mit ihren Technologietransferzentren Freyung, Teisnach und Cham Koordinator und technischer Entwicklungspartner im Projekt E-WALD - Modellregion Elektromobilität Bayerischer Wald.
Sie übernimmt hier folgende Aufgaben:

  • Technologiecampus Freyung: Software für Navigationstechnik, Geoinformationssysteme, Embedded Systems, Interne Bussoftware
  • Technologiecampus Cham: Mechatronik im Fahrzeug, Ladekontrolle im Fahrzeug, Verknüpfung der Sensordaten
  • Technologiecampus Teisnach: Sensorik, Elektronik, Koordination des Modellversuchs

Technologien / Forschung

  • Geoinformationssysteme
  • Elektronik, Sensorik
  • Mechatronik
  • Ladetechnik mit regenerativer Energiequelle

Produkte / Dienstleistungen

  • Geoinformationssysteme
  • Mechatronik und Ladekontrolle im Fahrzeug
  • Software für Navigationssysteme und Interne Busssoftware
  • Sensorik und Elektronik
  • Konzeption intelligenter Steuerungssysteme für die Elektromobilität in der Fläche
  • Konzepterstellung und Koordination von Modellversuchen Elektromobilität
  • Vernetzung mit Industriepartnern in der Region

Info

Technologietransferzentren der Hochschule Deggendorf in den Landkreisen Freyung-Grafenau,Regen und Cham
Jedes Technologietransferzentrum besteht konzeptionell aus zwei Teilen:

1. Technologiecampus der Hochschule: Hier wird ausschließlich Toppersonal und hochqualitative Laborausstattung finanziert um die notwendigen Voraussetzungen für Technologieprojekte (angewandte Forschung und Entwicklung) zusammen mit Firmen zu schaffen und über industrienahe Schwerpunktausbildung qualifiziertes Personal für den Bedarf der Region zu auszubilden. Daneben wird über Dienstleistungsaufträge sowohl Personal als auch Ausstattung der Hochschule für die Firmen zur Verfügung gestellt und damit mittelfristig eine Finanzierung der Personal- und Ausrüstungskosten erreicht.
Die Räumlichkeiten für den Technologiecampus sind von der örtlichen Seite (Kommune und Wirtschaft) für die Hochschule zur Verfügung zu stellen.

2. Gründercampus: In enger räumlicher Anbindung an den Technologiecampus betreibt die Partnerkommune einen Gründercampus, in dem ausreichend Fläche für Ausgründungen aus der Hochschule bzw. für technologieorientierte Firmenansiedlungen zur Verfügung gestellt wird. Dies stellt die wirtschaftliche Komponente und Nachhaltigkeit des Konzepts sicher - einerseits profitiert die Region von neuen technologieorientierten Firmen, die sich im Rahmen der Hochschulkooperation neu gründen bzw. ansiedeln, andererseits sichert sich der Technologiecampus der Hochschule damit „Kunden" für die Dienstleitungsangebote und damit die nachhaltige Finanzierung der Hochschulaktivitäten.
Der neue Technologiecampus der Hochschule Deggendorf in Teisnach bündelt die Kompetenzen in den Bereichen der optischen Technologien, der Prozessentwicklung- und Optimierung, der Messtechnik und der Fertigungstechnik. Neben dem Aufbau eines Lehrangebotes am Standort Teisnach wird der Schwerpunkt die Unterstützung und Beratung von Firmen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung sein. Zusätzlich zur Nutzung von Laboren und Einrichtungen der Hochschule finden Firmen hier kompetente Ansprechpartner, die Ihnen bei Fragen gerne behilflich sind.
Deggendorf ist Koordinator des Modelprojekts E-WALD - Elektromobilität im Bayerischen Wald
Im Projekt EWALD schließen sich Firmen, Einrichtungen und Kommunen aus einer Region zusammen um zu zeigen wie es durch Vernetzung und den Einsatz intelligenter integrierter Steuerungskonzepte möglich ist, auch mit aktuell verfügbarer Basistechnologie (Elektromobile mit bezahlbarer Speichertechnik und damit beschränkter Reichweite, verfügbarer Ladetechnologie und Elektrotankstellen - Solarcarports) einen zuverlässigen Betrieb auch in einer Region mit ungünstigen Standortfaktoren (ländliche Region, bergig, strenge Winter, Abdeckung einer großen Fläche mit wenig Ladestationen, gemischter Betrieb Tourismus - Verbindung zwischen Behörden und Firmenstandorten - Individualverkehr) zu gewährleisten.

Eine Besonderheit dieses Konzepts ist, dass alle benötigten Basis-Technologien (außer Fahrzeuge) von Partnern aus der Region entwickelt wurden und die Vernetzung und Entwicklung der Steuerungskonzepte ebenfalls von regionalen Projektpartnern durchgeführt werden. Dies hat gegenüber anderen Modellversuchen zwei gravierende Vorteile:

1. Neue technische Anforderungen, die sich während des Aufbaus und Betriebs des Modellnetzwerks zeigen können von regionalen Projektpartnern sofort aufgenommen und technisch umgesetzt werden.

2. Alle Projektpartner haben ein hohes - wirtschaftlich begründetes - Interesse am Erfolg des Modellprojekts da sie dann gemeinsam integrierte Lösungen für den Betrieb von Elektrofahrzeugen in deutschlandweiten oder europaweiten Netzen anbieten könnten. In der Region könnte sich damit DIE industrielle Region für eine elektromobile Zukunft entwickeln und etablieren.
Die Entwicklung bzw. Anpassung der benötigten Technologien wird von den beteiligten regionalen Projektpartnern geleistet.

Kontakt
Hochschule Deggendorf
Edlmairstr. 6+8
94469 Deggendorf
 
Vizepräsident
+49 991-36155-11
+49 991-36155-99
 
Homepage:

www.fh-deggendorf.de